Jedes Buch, das du schreibst, bereichert dein Leben …

Es heißt, 81% aller Menschen würden gerne ein Buch schreiben. Nur 10% tun es wirklich. Zur Zeit hat man den Eindruck, es sind 110 % 🙂 , die sich derzeit mit dem Buchschreiben beschäftigen. Manche posaunen ganz stolz, sie würden alle zwei Monate ein neues „Werk“ auf den Markt werfen, das sei wichtig, um nicht vergessen zu werden.
Ich gehöre da eher zu den Langsamschreibern, die für jedes Buch mindestens ein Jahr brauchen – aber auch Schnecken kommen vorwärts und stellen irgendwann überrascht fest, das sie schon einiges im Leben zusammengetragen haben.

Und natürlich hoffe ich, dass man mich trotzdem nicht vergisst!

Jedes Buch, das du schreibst, bereichert dein Leben!

Für meine Aussage trete ich nun den Beweis an: Als ich mich vor fast 20 Jahren erstmals mit der Geschichte der Katharer beschäftigt und nach und nach ein Arbeitssachbuch erstellt hatte, gab es in Deutschland kaum Informationen zu diesem Thema. Die Materie war zudem verzwickt. Es ging mir nicht nur um die Glaubenswelt der Katharer (Dualismus) und um die historischen Abläufe des sog. Albigenserkreuzzugs – oder das Einsetzen der Inquisition -, sondern speziell auch um das Weltbild des Hochmittelalters in Europa.
Ich las und las, ergänzte ständig meine Daten und damit mein Arbeitssachbuch, das auf über 500 Seiten anwuchs. Dann erst – die Schnecke! 🙂 – begann ich mit dem Schreiben meines ersten Romans „Die Ketzerin vom Montségur“ – heute ESCLARMONDE (E-book). Der Roman fand auf Anhieb einen Verlag (Aufbau-Verlag, Berlin) und ging nach kurzer Zeit schon in die zweite Auflage.
Mein Interesse und meine Neugier darauf, wie es seinerzeit wirklich war, wie die Menschen im Hochmittelalter lebten, liebten, dachten, brachten es mit sich, dass sich der Bestand an Begleitliteratur in Sachen Katharer, Tempelritter, Gral und Mittelalter Jahr für Jahr noch erweiterte.
Das nachstehende Foto zeigt nur eine kleine Auswahl meiner Bücher aus diesem Themenbereich:

Wie nebenbei stieß ich über die Grals-Schiene auf das Bergnest Rennes-le-Château und damit auf Marie Dénarnaud, die Haushälterin und Geliebte des berühmt-berüchtigten Priesters. Wusste die gute Marie, wo Bérenger Saunière den Schatz versteckt hatte?
Ich hoffte es sehr! 🙂
Auch hier galt es, vor dem Schreiben viele Bücher durchzuackern, Gespräche mit anderen Autoren und „Freaks“ zu führen und sich vor Ort umzusehen. Im Jahr 2003 erschien dann „Die Erbin des Grals“ (E-book „Marie“), damals Werbeschwerpunkt im Verlag, Hardcover und Taschenbuchausgabe.
Das nächste Foto zeigt meine Sachbücher rund um RLC, wie „wir Insider“ 🙂  den Namen des südfranzösischen Ortes abkürzen.

Ein drittes Beispiel dafür, wie das Schreiben von Büchern mein Leben bereichert hat, ist mein erster Thriller „Die Affäre Calas“ (E-book + TB „Die Affäre C.). Auf dieses schreckliche Schicksal (Justizskandal in Toulouse im 18. Jahrhundert) stieß ich beim Lesen bestimmter Bücher zum Thema Religiöser Fanatismus. Das Studium des aufsehenerregenden Falles Calas brachte mich dazu, VOLTAIRE zu lesen – eine Bereicherung erster Klasse!

Mein eigener Roman zum Thema Calas war längst auf dem Markt – und ich las noch immer Voltaire. Ein Buch hat mich dabei besonders fasziniert, es ist für mich eines der Bücher, die ich gerne mit auf die „Insel“ nehmen würde: Der Briefwechsel Voltaires mit Friedrich dem Großen.

Bereichert haben mich aber auch einige „bibliophile Schätzchen“, die ich beim Recherchieren entdeckt habe. (Warnung!!! Antiquariate haben höchsten Suchtfaktor! 🙂 )

Unschwer ist festzustellen, dass sich der Kampf gegen Fanatismus, Verfolgung und Ungerechtigkeit wie ein Roter Faden durch meine Romane zieht.

Das gilt auch für meine neuen Thriller mit historischem Hintergrund:
Für Blut.Rote.Rosen habe ich mich gründlich mit dem Dritten Reich und der Flucht der Juden über die Pyrenäen auseinandergesetzt.
Im Roman Talmi, einem Psychothriller, waren die heute vergessenen Cagoten an der Reihe (beide Romane E-book + Taschenbuch.)

Mein Thriller Salamandra – der zum Weihnachtsfest 2015 erschien – hat mein Leben, wie ich finde, auf ganz besondere Weise bereichert: Inspiriert haben mich beim Schreiben zwei berühmte – leider bereits verstorbene – Autorenkollegen aus dem Bereich Phantastischer Literatur.
Mit einem Wort: Die Story ist tricky! 🙂

Im Juli 2017 wird mein neuer Roman Béatris das Licht der Welt erblicken – ein Historischer Roman aus der Katharerzeit, ein Herzensprojekt!
Lassen Sie sich überraschen!

Herzliche Grüße – und bitte nicht vergessen:
LESEN hält wach – garantiert!
Ihre

Helene L. Köppel

PS: Meine Romane können Sie auch über Kindle-Unlimited lesen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hätt’st dein’Rand g’halten! :-)

Spannende Geschichten ausdenken und sie niederschreiben ist das Nonplusultra für Schriftsteller meines Genres (Historische Romane und Gegenwartsthriller).
Von Anfang an war für mich das Schreiben aber auch ein Ausdrucksmittel für Emotionen. Meine Figuren zum Leben zu erwecken, mich in sie hineinzuversetzen, um ihr Innerstes nach außen kehren zu können, kostet allerdings Zeit und Kraft.
Aus diesem Grund schaffe ich auch selten mehr als einen Roman pro Jahr.

Dass man bei dieser Arbeit, die weit über das reine Schreiben und Recherchieren hinausgeht, ein Stückweit auch sein eigenes Leben und damit die ach, so sensible Autorenseele 🙂  aufblättert, ist kein Gerücht, sondern eine Tatsache.
Das Schreiben gehört zu meinem Leben. Es ist meine tägliche Plage, meine Eselei – mein Narrenritt in andere Welten …

Stimmt.

Doch was tun, wenn eine Stimme aus dem OFF nachfragt? Ganz speziell und auch noch auf fränkisch?

Kürzlich – nachdem ein Leser meinen neuen Roman „TALMI“ konsumiert hatte, griff er beherzt zum Telefon, um mit verblüffender OFFenheit einen „Mehrwert“ herauszuschlagen:

„Sachen Se mal, Frau Köppel, Sie schreiben immer so eindringlich über Südfrankreich. Des ist soo wunderbar, da möcht` mer direkt hinfahrn. Ich werd’s auch mal machen! Ganz bestimmt. Die Burgen angucken. Und spannend war’s auch wieder, wirklich! Von A bis Z. Und dann erst die Sex-Szenen. Dass Sie die im nächsten Roman nur ja net vergessen! Des macht des Ganze rund. Aber dazu hätt ich eine Frage: Denken Sie sich das alles aus oder beschreiben Sie auch mal Selbsterlebtes?“

Meine Antwort  – nachdem ich zuerst geschluckt, dann jedoch schallend gelacht habe – war kurz:
„Si tacuisses, philosophus manisses!“

LATEIN hin oder her – damit gibt sich natürlich kein echter Franke zufrieden.

Hier also die fränkische Übersetzung von „Hättest du geschwiegen, wärest du ein Philosoph geblieben“ (Verfasser unbekannt):

„Hätt’st dein‘ Rand g’halten, dann hätt’st kei dumm’s Zeug dahergeredt!“

Und zur Not auch noch auf Schwäbisch:
wenn de dei Gosch g’halde heddsch,
no hedd koi Sau gmergt, daß’d bled bisch.

 

 „BLED“ sin mer allesamt schon gar net:
Wenn’s kritisch wird, dann wird z’erst herzlich g’lacht! 🙂

Liebe Grüße an alle Fans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz!

Helene L. Köppel

 

Die Wegbegleiter vom Pommesbleues-Forum

Meinen Roman „TALMI“ habe ich meinen langjährigen frankophilen und in halb Europa verstreuten Wegbegleitern gewidmet:

Erich, Erik, Fritz, Hannes, Jürg, Manolo, Marion, Markus, Michael, Olaf, Sabina, Stefan, Thommy und Udo …

und das aus gutem Grund, denn meine Forums- und Autorenfreunde haben über viele Jahre hinweg mit ihren Geschichtskenntnissen, Forschungen, kritischen Anmerkungen, verrückten Ideen 🙂 und interessanten Fotos unterschwellig nicht nur zum Romanplot „Talmi“ beigetragen.

Nachstehend einige Highlights aus dem Leben der Pommesbleues- Gralsforscher!

2005 Erstes Internationales Autorentreffen in Schweinfurt_

Am nächsten Morgen im Café-Götz beim gemeinsamen Frühstück:

DREI JAHRE SPÄTER …

2008 Zweites Internationales Autorentreffen mit Büchertausch in Südfrankreich (Rennes-les-Bains)

(Im Foto sitzend: Henry Lincoln, Mitautor des Bestsellers „The Holy Blood and the holy Grail“ („Der Heilige Gral und seine Erben“) – im Gespräch mit der Autorin von „Die Erbin des Grals“, Helene Luise Köppel., rechts im Bild Jürg Caluori)

Am Abend – im Hotel „Au coeur de Rennes“ -, die große Tisch- und Debattierrunde mit Rennes-le-Château-Forschern, Autoren- und anderen langjährigen Freunden:

Fortsetzung der interessanten Gespräche um Bücher, alte Karten und die Schätze von Rennes-les-Château am nächsten Morgen, nach einer kurzen Nacht …


Im Jahr darauf – 2009 – Drittes Arbeitstreffen der Rennes-les-Château-Forscher in Frankfurt:

 

2012 Viertes Internationales Autorentreffen – wieder in Schweinfurt

MAINPOST-Artikel: 13.06.2012 18:18 | Von unserem Redaktionsmitglied Hannes Helferich

Die Wahrheit hinter den vielen Legenden

SCHWEINFURT

„Pommes bleues“-Treffen in Schweinfurt: . Hintere Reihe von links: Markus Menzendorff, Erik van Leenders, Stefan Köppel (Administrator), Olaf Jacobskötter, Erich Limmer, vorne von links: Hannes Stuber, Jürg Caluori, Helene Luise Köppel, Marion Boskemper und Thorsten Stute. Bild: Foto: Köppel

BERICHT: Nach einem ersten Treffen im September 2005 und weiteren Konferenzen in Frankfurt, München und im französischen Rennes-les-Bains hat nun bei der Schweinfurter Autorin Helene Köppel ein zweites Arbeitstreffen der inzwischen auf fünfzehn Mitglieder angewachsenen Internet-Gruppe „Pommes bleues“ stattgefunden. Die Mitglieder aus Deutschland, den Niederlanden, Italien, Frankreich, Schweiz und Österreich beschäftigen sich seit Jahren mit den Geheimnissen Südfrankreichs. Sie tauschen Erkenntnisse aus, stöbern in Archiven, analysieren alte Schriftstücke, „versuchen Irrtümer auszuräumen, um die Wahrheit hinter der Legende zu finden“, beschreibt die Oberndorfer Buchautorin das Tätigkeitsfeld der Gruppe. Helene Köppel hat sich mit ihren Romanen über die Katharer einen Namen gemacht. Kürzlich legte sie einen Kriminalroman vor, ebenfalls in Südfrankreich angesiedelt. In „Die Affäre Calas“ geht es um eine Erbschaft, ein dunkles Familiengeheimnis und eine geheime Bruderschaft. Der Roman beruht zum Teil auf historischen Fakten, einem jeweils ungeklärten Justizfall Calas und Unglücksfall in einer Chemiefabrik, ebenfalls in Toulouse. Beim aktuellen Treffen der internationalen Internet-Gruppe spielte der Ort Rennes-le-Château eine Hauptrolle. Das kleine Pyrenäennest, in dem sich auch schon François Mitterrand (1981) umgesehen habe, hat die Gruppe „gewissermaßen zusammengeführt“, erinnert Köppel. „Der Anfang des Mythos‘, mit dem wir uns hauptsächlich beschäftigen, geht auf eine Geschichte aus dem 17. Jahrhundert zurück“, schildert die Schriftstellerin. Im Jahr 1653 soll der Schafhirte Ignac Paris auf der Suche nach einem verlorenen Schaf eine Höhle entdeckt haben, in der ein Schatz lag. Er stopfte seine Taschen mit Goldstücken voll und präsentierte sie im Dorf. Der damalige Herr von Rennes-le-Château, Baron Blaise d’Hautpoul, zitierte ihn zu sich, wollte den Fundort wissen. Der Schäfer weigerte sich angeblich – und wurde zum Tod verurteilt. Es stellt sich jedoch die Frage, ob er nicht doch vor seinem Tod gesprochen hat und als Mitwisser beseitigt wurde. Heute verdanke Rennes-le-Château seine Bekanntheit alten Pergamenten und einem Schatz, der 1887 vom örtlichen Priester Bérenger Sauniere entdeckt wurde. Gleich, woher der Schatz stammte (Westgoten, Katharer, Tempelritter): Der Fund machte den Priester reich – und löste eine Lawine weiterer Entdeckungen, Enthüllungen und Veröffentlichungen aus. Köppel schrieb darüber 2003 den Roman „Die Erbin des Grals“ (auch als Kindle E-book unter dem Titel „Marie …“ erhältlich ). Ihre Freunde Sabina Marineo, Udo Vits und Olaf Jacobskötter verfassten mehrere Sachbücher, weitere Autorenkollegen wichtige Abhandlungen davon. Sabina Marineo, die beim diesjährigen Treffen nicht teilnehmen konnte, schreibt zur Zeit über Rennes-le-Château in ihrem jüngsten Sachbuch: „Stück um Stück zeigt sich das Dorf als die Spitze eines inzwischen hohen Berges, der aus politischen Intrigen, historischen Tatsachen und mythologischen Erzählungen besteht.“ Für Köppel steht fest: Das Geheimnis ist wesentlich komplexer, als es beispielsweise in TV-Sendungen dargestellt werde. Es sei durchsetzt von Fälschungen, merkwürdigen Funden, Inschriften, sonderbaren Andeutungen – und natürlich auch von der Symbolik, mit der Bérenger Sauniere seine Kirche versehen hat. Aber auch ein altes Grabmal spielt im Geheimnis von Rennes-le-Château eine Rolle. Gemeinsames Ziel der Autorengruppe ist laut Helene Köppel, „die Spreu vom Weizen zu trennen, herauszufinden, was hinter den Kulissen vorging, als gewisse klerikale Kreise aus dem Languedoc sowohl im 16. als auch im 19. Jahrhundert zu plötzlichem Reichtum kamen“. Die Mitglieder wollten herausfinden, wer die Fälschungen zu verantworten hat, die mit den ersten Büchern über das Geheimnis von Rennes-le-Château (1960er Jahre) zum Vorschein kamen. „Ob uns unsere Suche irgendwann zum Ziel führt, ist dabei unwesentlich“, sagt Köppel. Es mache einfach Spaß, „sich mit guten Freunden auf den Weg dorthin zu machen“. Übrigens: Der harte Kern der frankophilen Forscher und Autoren kennt sich heuer seit zehn Jahren. Der runde Geburtstag wurde in Schweinfurt begossen – mit fränkischem Spätburgunder und französischem Blanquette aus Limoux.“ (Hannes Helferich)

Ein weiteres – fünftes – Arbeitstreffen fand vom 11. – 13. Juli 2014 erneut in Schweinfurt statt:
Die Presse (Katharina Winterhalter) schrieb hierzu:

SCHWEINFURT
Köppel und die blauen Äpfel
Vom kleinen Forum im Internet zur festen Gruppe: Treffen der Autoren- und Forschergruppe „Pommes bleues“

(Foto: Stefan Köppel)
Treffen in Oberndorf: (hinten v.l.) Manolo Huber, Erich Limmer, Erik van Leenders, Helene Köppel, (vorne) Markus Menzendorff, Hannes Stuber und Jürg Caluori.

„Anfangs war es nur ein kleines Forum im Internet, das sich die „Pommes bleues“, die blauen Äpfel nannte. Inzwischen trifft sich der Freundeskreis frankophiler Autoren und Forscher einmal im Jahr in der Wirklichkeit. Zum dritten Mal war die Schweinfurter Schriftstellerin Helene Köppel Gastgeberin.
Die Mitglieder aus Deutschland, den Niederlanden, Italien, Frankreich, Schweiz und Österreich beschäftigen sich mit den Geheimnissen Südfrankreichs. Sie tauschen Erkenntnisse aus, stöbern in Archiven, analysieren alte Schriftstücke und versuchen, so Köppel, Irrtümer auszuräumen, um die Wahrheit hinter der Legende zu finden.
Forumsleiter ist der Wiener Hannes Stuber. Er befasst sich mit den Themen Mythos Rennes-le-Château und Romanische Kirchen in Südfrankreich. Markus Menzendorff aus Frankfurt erforscht die Templerspuren in Europa. Der Schweizer Jürg Caluori interessiert sich für den französischen Klerus im 19. Jahrhundert. Erich Limmer aus Bergtheim ist auf den Spuren der Templer auf den Santiago-Wegen Frankreich und Nordspanien. Der Niederländer Erik van Leenders bewegt sich in den Europäischen Geheimgesellschaften im ausgehenden 19. Jahrhundert, Manolo Huber (Zürich) in den Höhlen im Aude-Gebiet. Schließlich Helene Köppel aus Oberndorf, die sich mit der Geschichte der Katharer und Cagoten und romanischen Madonnen befasst.

In diesem Jahr nutzte Köppel nach einigen spannenden Fachvorträgen, beispielsweise über „Auffälligkeiten in Romanischen Kirchen auf dem Jakobsweg“ die Gelegenheit, in gemütlicher Runde aus ihrem neuen Roman „Talmi“ zu lesen. Erstmals hat sie einen Reise-Psychothriller geschrieben. Fünf Forschungsreisende, die sich nur aus dem Internet kennen, machen sich auf den Weg in die Pyrenäen. Doch im Gegensatz zu und den „Pommes-bleues“-Freunden, die sich seit über zwölf Jahren persönlich kennen und schätzen, ist bei den Protagonisten des Romans am Ende ihrer ersten gemeinsamen Reise nichts mehr, wie es zu Beginn war.

Helene Köppel hat den neuen Roman, an dem sie mit Unterbrechungen fast vier Jahre schrieb, ihren „Pommes-bleues“-Wegbegleitern gewidmet, nicht zuletzt, weil sie mit ihren Geschichtskenntnissen, kritischen Anmerkungen und verrückten Ideen unterschwellig zum Romangeschehen beigetragen hätten.

„Talmi“, der dritte Südfrankreich-Thriller von Helene Köppel, ist als E-book und Taschenbuch bei Amazon erhältlich.


 

ROMANSCHAUPLÄTZE
COLLIOURE UND RENNES-LE-CHATEAU

Heimisch fühle ich mich seit langem auch in Collioure (Südfrankreich) – meiner Wahlheimat, wohin ich mich seit mehr als 30 Jahren immer wieder zurückziehe, um auch dort “meinen Garten zu bestellen”, d.h. für einen neuen Roman zu recherchieren, zu schreiben – oder auch nur über den Wochenmarkt zu bummeln, die Beine ins Meer zu hängen und abschließend bei Tony einen café au lait zu trinken.
Wenn ich in Collioure ankomme, habe ich das Gefühl, endlich wieder zuhause zu sein …

Es ist „Le savoir vivre“  – die französische Lebensart, die ich so schätze!

Und so, wie die berühmte Autorin Donna Leon „ihren“ Inspektor Brunetti in Venedig angesiedelt hat – wirkt „mein“ Kommissar Claret in Collioure … (allerdings hapert es noch ein wenig mit unserer Berühmtheit! 🙂 🙂 🙂 )
„Chaque chose en son temps“,
pflegt Maurice Claret zu sagen: „Alles zu seiner Zeit!“

Fotos: HLK 2009 bzw. 2010, chez Tony, Collioure)

(Foto HLK beim Bummel durch die Kunstszene von Collioure)
(Mehr zu Collioure bitte hier klicken!)

Gute Kontakte pflege ich auch zu einem geheimnisvollen Bergnest in Südwestfrankreich, zu Rennes-le-Château – dem Schauplatz meines zweiten Romans “Die Erbin des Grals” (E-book-Titel “Marie”). Dieser Roman wurde jahrelang auch in Rennes-le-Château verkauft.

Vielleicht sollte ich mal Maurice Claret in die Suche nach dem Schatz des Priesters  Bérenger Saunière einbinden?
Was meinen Sie als Leser dazu? 🙂

(Foto: HLK 2006, Signierstunde in Rennes-le-Château)

 

Neugierig geworden auf weitere interessante Orte in Frankreich? Orte, die ich besucht habe und die in meinen Romanen die eine oder andere Rolle spielen?
Unter SÜDFRANKREICH (s. schwarze Leiste oben) haben Sie ganz bestimmt die Qual der Wahl für Ihre eigene Frankreichreise! 🙂

Viel Vergnügen – und vergessen Sie bitte auch nicht die kulinarische Seite Frankreichs!

Il faut rajouter de la vie aux années et non des années à la vie!
(Man muss das Leben den Jahren hinzufügen und nicht die Jahre dem Leben!)


ROMANSCHAUPLATZ COLLIOURE

Romane, die teilweise in Collioure spielen:

ROMANSCHAUPLATZ RENNES-LE-CHATEAU

Romane, die teilweise in Rennes-le-Chateau spielen:

Wie alles anfing …

Mein Interesse am Mittelalter kommt natürlich nicht von ungefähr. Bereits im zarten Alter von fünf Jahren – als ich noch von einer Karriere als Tierbändigerin träumte – machte ich mich auf den Weg, die Wartburg in Thüringen zu erkunden.

 

In der dritten Volksschulklasse (Dr. Pfeiffer-Schule Schweinfurt-Oberndorf) entstand das erste Werk aus meiner Feder, ein kleines Theaterstück, genannt „Rapunzel, lass dein Haar hinab!“ Leider existiert kein Foto von der Schulaufführung, die offenbar sehr lustig war 🙂 🙂 🙂 -, wie mir Mitschülerinnen noch heute versichern. Ich hatte mir die Hauptrolle quasi auf den Leib geschrieben und mir meinen heißen Wunsch nach langen Haaren (in diesem Fall war es leider nur ein falscher Zopf!) selbst erfüllt.

Der Ernst des Lebens brachte mich dann eher zum Nachdenken über Gott und die Ungerechtigkeiten der Welt … Ich heiratete mit 19 Jahren, arbeitete 40 Stunden in der Woche im Büro, stenografierte weltmeisterlich und schrieb auf einer mechanischen Schreibmaschine (der blanke Horror!).
Neben Büro und Haushalt malte ich in Öl und spielte manchmal mit meinem Mann Bernd Theater.

Gemeinsam schrieben wir ein Stück mit dem Titel:
„Whisky mit Schuss“.

my fantasy is my castle

 

1976 kam mein Sohn Stefan auf die Welt – der mich heute als Testleser, aber vor allem bei der E-book-Veröffentlichung mit Rat und Tat unterstützt (Covergestaltung, Datenkonvertierung usw.) Die Liebe zu Büchern haben mein Mann und ich ihm weitervererbt. 🙂

 

Im Jahr 1999 rief ich mit meinem Mann Bernd (verst. 2011) und einer Handvoll guter Freunde das  Schweinfurter Mittelalterfest “Walpurgisgericht” ins Leben, das seitdem jährlich an Fronleichnam stattfindet.

(Foto oben: Helene und Bernd Köppel, Walpurgisgericht Ehrung 2010)

(

(Foto: Walpurgisgericht 2004, HLK im Gewand der Märchenerzählerin + Ehrengast Hannes Stuber, Wien  – mein Lektor seit 2004)

Beim Singen der Lieder von Walter v.d. Vogelweide:

Esel und Eseleien liebe ich noch heute.
Seit ich Frankreich für mich entdeckt habe, reise ich allerdings etwas „komfortabler“:

(Foto HLK mit dem Jeep und mit Hündin Sheila in der Nähe von Penne d`Albigeoise)

Fünf Mittelalterromane (aus der Zeit der Katharerverfolgung) entstanden in den Jahren 2002 – 2009, in denen vor allem die Stadt Carcassonne eine Rolle spielt.

Auch meine Gegenwarts-Thriller sind historisch „angehaucht“
(Hugenotten, Drittes Reich, Cagoten, Ausgrabungen Jerusalem)

Meine Inspirationen hole ich mir auf meinen Reisen: I
Im Jahr 2012 besuchte ich z.B. nach langer Abstinenz wieder einmal Châteaudun, unsere Partnerstadt – und natürlich das benachbarte Chartres mit seiner berühmten gotischen Kathedrale:

In Châteaudun, im romantisch-illuminierten Schlosshof, versetzte mich die Mittelalter-Band Tempradura in die rechte Stimmung zum Weiterschreiben  … (s. mein neuer Roman „TALMI“ … (Seite 310 – Rennes-les-Bains, Das Konzert)

Tandaradei! 🙂

Vorträge, sonstige Veröffentlichungen, in bester Gesellschaft …

(Bitte bei Interesse blauunterlegte Begriffe jeweils anklicken!)

  • Die Katharer
  • Die Scripta Secreta der Katharer
  • Der Glaube an die beste aller Welten
  • Essen und Trinken im Mittelalter.
  • Voltaire und die Affäre Calas, s. a. Deutsche Voltairestiftung, Link: //www.correspondance-voltaire.de/html/tolerance-k.htm
  • Mitarbeit am Ausstellungskatalog 2017 des Jüdischen Museums in Hohenems/Österreich „Die weibliche Seite Gottes“: Vierge Ouvrante, genannt La trinité, Pyrenäen, Frankreich, Palau del Vidre. (Näheres s. nachstehenden Fotobericht)
  • AKTUELL 2017:
    Sehr gefreut habe ich mich auch über die Bitte des Jüdischen Museums Hohenems/Österreich, am Ausstellungskatalog 2017 „Die weibliche Seite Gottes“ mitzuwirken!
    Es ging im Speziellen um eine besondere Madonna aus Südfrankreich (Palau del Vidre), auf die ich vor längerer Zeit auf meiner Website (hier klicken) aufmerksam gemacht hatte. Das Jüdische Museum Hohenems interessierte sich für diese seltene Figur als Ausstellungsstück, bat mich um Auskunft, worauf der Kontakt nach Palau del Vidre tatsächlich zustande kam. Die wertvolle Figur ist vom 30. April bis 8. Oktober 2017 in Hohenems zu besichtigen.
  • Mein Beitrag (Beschreibung der Vierge Ouvrante, genannt La trinité),  ist auf den Katalogseiten 150 und 151 zu finden.
    (Die Fotos können durch Anklicken vergrößert werden!)

 

 

 

 

 

 

Diverse „Laufbahn“-Fotos und Fotos von Romanschauplätzen

HLK beim Plotten eines neuen Romans (2010)

HLK bei der Recherche in St. Sulpice, Paris:

Ein kleiner Höhepunkt im Jahr 2009, als ich meine erste Auftragsarbeit schrieb: ein Buch zum Spiel, d.h. einen Roman für die CARCASSONNE-Spielereihe. Das Buch wurde zusammen mit dem neuen Spiel in einem sog. „Bundle“ verkauft.

„Carcassonne – Das Schicksalsrad“

Einen ganzen Tag lang verbrachte ich damals in der Druckerei Beck, in Nördlingen, zum einen, um die 35 Paletten mit meinen Büchern zu bestaunen. Ein tolles Erlebnis!

(Auflage 20 000 Stück)

… und zum anderen, um dort am Stück 500 Bücher zu signieren:

Oben: Le Somail am Canal du Midi 2010

In bester Gesellschaft auch mit lieben Kollegen und Kolleginnen auf dem jährlichen Montségur-Autorentreffen in Oberursel:

Und nachstehend speziell mit Nina George, die im Oktober 2016 in Schweinfurt,  in der Buchhandlung Vogel, aus ihrem neuen Roman
„Das Traumbuch“ las:

 

 

 

SCHÖN WAR’S, NINA!

 

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