Hätt’st dein’Rand g’halten! :-)

Spannende Geschichten ausdenken und sie niederschreiben ist das Nonplusultra für Schriftsteller meines Genres (Historische Romane und Gegenwartsthriller).
Von Anfang an war für mich das Schreiben aber auch ein Ausdrucksmittel für Emotionen. Meine Figuren zum Leben zu erwecken, mich in sie hineinzuversetzen, um ihr Innerstes nach außen kehren zu können, kostet allerdings Zeit und Kraft.
Aus diesem Grund schaffe ich auch selten mehr als einen Roman pro Jahr.

Dass man bei dieser Arbeit, die weit über das reine Schreiben und Recherchieren hinausgeht, ein Stückweit auch sein eigenes Leben und damit die ach, so sensible Autorenseele 🙂  aufblättert, ist kein Gerücht, sondern eine Tatsache.
Das Schreiben gehört zu meinem Leben. Es ist meine tägliche Plage, meine Eselei – mein Narrenritt in andere Welten …

Stimmt.

Doch was tun, wenn eine Stimme aus dem OFF nachfragt? Ganz speziell und auch noch auf fränkisch?

Kürzlich – nachdem ein Leser meinen neuen Roman „TALMI“ konsumiert hatte, griff er beherzt zum Telefon, um mit verblüffender OFFenheit einen „Mehrwert“ herauszuschlagen:

„Sachen Se mal, Frau Köppel, Sie schreiben immer so eindringlich über Südfrankreich. Des ist soo wunderbar, da möcht` mer direkt hinfahrn. Ich werd’s auch mal machen! Ganz bestimmt. Die Burgen angucken. Und spannend war’s auch wieder, wirklich! Von A bis Z. Und dann erst die Sex-Szenen. Dass Sie die im nächsten Roman nur ja net vergessen! Des macht des Ganze rund. Aber dazu hätt ich eine Frage: Denken Sie sich das alles aus oder beschreiben Sie auch mal Selbsterlebtes?“

Meine Antwort  – nachdem ich zuerst geschluckt, dann jedoch schallend gelacht habe – war kurz:
„Si tacuisses, philosophus manisses!“

LATEIN hin oder her – damit gibt sich natürlich kein echter Franke zufrieden.

Hier also die fränkische Übersetzung von „Hättest du geschwiegen, wärest du ein Philosoph geblieben“ (Verfasser unbekannt):

„Hätt’st dein‘ Rand g’halten, dann hätt’st kei dumm’s Zeug dahergeredt!“

Und zur Not auch noch auf Schwäbisch:
wenn de dei Gosch g’halde heddsch,
no hedd koi Sau gmergt, daß’d bled bisch.

 

 „BLED“ sin mer allesamt schon gar net:
Wenn’s kritisch wird, dann wird z’erst herzlich g’lacht! 🙂

Liebe Grüße an alle Fans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz!

Helene L. Köppel

 

„Die Sache des Fuchses …“

Für meine treuen Leserinnen und Leser, aber auch für diejenigen, die meine Romane bislang noch nicht kennen, brachte ich zum Weihnachtsfest 2014 eine SONDERAUSGABE meines Thrillers „Die Affäre C.“ heraus:

Klappentext:

Wie der Hase läuft, ist ganz allein die Sache des Fuchses … Die 33jährige Juristin Sandrine fährt nach Toulouse, um das Erbe Ihrer Tante anzutreten: Vergilbte Dokumente, die die Affäre Calas beleuchten, einen Justizskandal aus dem 18. Jahrhundert. Sandrine will den rätselhaften Fall aufklären, stößt in Toulouse jedoch nur auf Misstrauen und Ablehnung. Auch ihr Jugendfreund Henri, mit dem sie eine Affäre beginnt, benimmt sich zunehmend sonderbar.
„Liest sich wie ein guter französischer Film, bei dem Alfred Hitchcock der Co-Regisseur war!“ (K. Bellis, 12.10.2014)

Weshalb eine Sonderausgabe für einen Roman, der bereits seit längerem auf dem Markt ist?

Ich fasse mich kurz: Es liegt am „Fuchs“ Voltaire, den man seinerzeit, als er sich 1762 für die Familie Calas einsetzte, auch „das Gewissen Frankreichs“ nannte. Seinetwegen und der Vollständigkeit halber habe ich mich entschlossen, den ursprünglichen Anhang des Romans um 45 Seiten zu erweitern (am Romaninhalt habe ich keine Veränderungen vorgenommen!):Zwei Dokumente – ein persönlicher Kommentar sowie ein Stück Zeitgeschichte – ergänzen den Roman und verschaffen ihm dadurch einen „Mehrwert“:

  • 1. Als im Jahr 2008 die erste Ausgabe von „Die Affäre Calas“ erschien (Aufbau-Verlag, Berlin), bat mich die Voltaire-Stiftung in Bad Liebenwerda (Correspondance Voltaire) um eine Zusammenfassung und KOMMENTIERUNG des skandalösen Toulouser Kriminalfalls.
  • 2. Der ORIGINALTEXT einer der berühmten Streitschriften Voltaires zum Fall Calas. Diese Streitschriften wurden im Jahr 1762 auch in Deutschland von Hand zu Hand gereicht. (Den Fließtext habe ich für eine leichtere Verständlichkeit der heutigen Sprache angepasst)

Vielleicht kennen Sie ja jemanden in Ihrem Familien- oder Freundeskreis, der sich gern spannend & anspruchsvoll unterhalten lässt?
Das Taschenbuch ist über Amazon/CreateSpace erhältlich, hat 564 Seiten und kostet 16.50 €.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Ihre

Helene L. Köppel
My fantasy is my castle

Kurze Leseproben meiner Romane finden Sie hier auf meiner Website!

 

 



 

„TALMI“ – der erste CAGOTEN-Roman?

Die CAGOTEN: Wahre Gräuelmärchen hat man über sie erzählt. Jahrhundertelang. Man hat sie stigmatisiert, unterdrückt, verfolgt, verantwortlich gemacht für alle Übel in der Welt. Doch ihre Heimat war nicht etwa Indien (Parias!), wie man vermuten könnte, sondern der Südwesten Frankreichs, das Baskenland und Nordspanien.
Im Juni 2006 habe ich mich erstmals auf ihre Spuren begeben – gelandet bin ich in Arreau, mitten in den Pyrenäen, in einem Ort, der mir seinerzeit genauso düster vorkam wie das Schicksal der CAGOTEN.
Wieso Arreau?
Dieser abgelegene Ort liegt in den Hautes-Pyrénées, also in den Zentralpyrenäen (Region Midi-Pyrénées) – und dort hat im Jahr 2002, im Château des Nestes (Foto), das erste CAGOTEN-Museum eröffnet.
Über das Aussehen und die Herkunft der CAGOTEN gibt es noch heute die widersprüchlichsten und verrücktesten Aussagen. Nachstehend ein kleiner, zierlicher Vertreter dieser Gattung. Er steht vor dem Château des Nestes in Arreau und sieht nachdenklich, aber eigentlich recht freundlich aus …
Anders verhält es sich mit diversen Steinköpfen, die man in Zusammenhang mit den CAGOTEN bringt: Man zwang diese Leute, solche Köpfe anzufertigen und zur Abschreckung an ihren Häusern anzubringen.
Leider habe ich selbst bis heute keinen CAGOTEN-Steinkopf entdecken können, aber ich habe einige Wegbegleiter, die mir freudig „zuarbeiten“ :-). Hier ein solcher Kopf (nicht gesichert) aus St. Savin (in der Nähe von Lourdes):
Nachstehend eine weitere Entdeckung aus Mailloc, in der Umgebung von St. Savin: ein kleines Taufbecken („benetier des cagots“) – um das „gewöhnliche“ Katholiken früher einen Bogen gemacht haben.
Immerhin habe ich im Jahr 2006 eine der „berüchtigten“ niedrigen CAGOTEN-Türen entdeckt – und zwar in St. Bertrand de Comminges (Département Haute-Garonne). Die Cagoten sollten lernen, beim Eintritt in das Gotteshaus demütig das Haupt zu senken. Das war natürlich längst nicht alles. Während der Messe kam es für gewöhnlich zu weiteren üblen Herabsetzungen …
An dieser Stelle möchte ich auf meine Entdeckung vom letzten Jahr (2013) hinweisen: Die ganz und gar außergewöhnliche und von mir als CAGOTEN-Madonna bezeichnete Muttergottes von Boule d`Amont (mehr darüber bitte hier klicken):
„TALMI“ ist kein reiner CAGOTEN-Roman, kein historischer Roman – sondern ein spannender Gegenwartsthriller (Reise-Psychoroman), der sich im Hintergrund mit der vergessenen Geschichte der CAGOTEN beschäftigt. (Nähere Informationen auch im 12-seitigen Anhang + Literaturnachweis + Landkarte.)
Neugierig geworden?
Dann lade ich Sie herzlich ein, sich mit den fünf Protagonisten des Romans (zwei Deutsche, zwei Franzosen, ein Engländer) auf die Spurensuche nach den mysteriösen CAGOTEN zu begeben!
Bon voyage!
Helene L. Köppel
my fantasy is my castle

Bestell-Links: Jeder Südfrankreich-Thriller/Roman ist als E-book (3.99 Euro) oder als Taschenbuch (15.99 Euro) bei Amazon erhältlich.

 

 

(Fotos HLK 2006 und E. Limmer 2012)

Wie alles anfing …

Mein Interesse am Mittelalter kommt natürlich nicht von ungefähr. Bereits im zarten Alter von fünf Jahren – als ich noch von einer Karriere als Tierbändigerin träumte – machte ich mich auf den Weg, die Wartburg in Thüringen zu erkunden.

 

In der dritten Volksschulklasse (Dr. Pfeiffer-Schule Schweinfurt-Oberndorf) entstand das erste Werk aus meiner Feder, ein kleines Theaterstück, genannt „Rapunzel, lass dein Haar hinab!“ Leider existiert kein Foto von der Schulaufführung, die offenbar sehr lustig war 🙂 🙂 🙂 -, wie mir Mitschülerinnen noch heute versichern. Ich hatte mir die Hauptrolle quasi auf den Leib geschrieben und mir meinen heißen Wunsch nach langen Haaren (in diesem Fall war es leider nur ein falscher Zopf!) selbst erfüllt.

Der Ernst des Lebens brachte mich dann eher zum Nachdenken über Gott und die Ungerechtigkeiten der Welt … Ich heiratete mit 19 Jahren, arbeitete 40 Stunden in der Woche im Büro, stenografierte weltmeisterlich und schrieb auf einer mechanischen Schreibmaschine (der blanke Horror!).
Neben Büro und Haushalt malte ich in Öl und spielte manchmal mit meinem Mann Bernd Theater.

Gemeinsam schrieben wir ein Stück mit dem Titel:
„Whisky mit Schuss“.

my fantasy is my castle

 

1976 kam mein Sohn Stefan auf die Welt – der mich heute als Testleser, aber vor allem bei der E-book-Veröffentlichung mit Rat und Tat unterstützt (Covergestaltung, Datenkonvertierung usw.) Die Liebe zu Büchern haben mein Mann und ich ihm weitervererbt. 🙂

 

Im Jahr 1999 rief ich mit meinem Mann Bernd (verst. 2011) und einer Handvoll guter Freunde das  Schweinfurter Mittelalterfest “Walpurgisgericht” ins Leben, das seitdem jährlich an Fronleichnam stattfindet.

(Foto oben: Helene und Bernd Köppel, Walpurgisgericht Ehrung 2010)

(

(Foto: Walpurgisgericht 2004, HLK im Gewand der Märchenerzählerin + Ehrengast Hannes Stuber, Wien  – mein Lektor seit 2004)

Beim Singen der Lieder von Walter v.d. Vogelweide:

Esel und Eseleien liebe ich noch heute.
Seit ich Frankreich für mich entdeckt habe, reise ich allerdings etwas „komfortabler“:

(Foto HLK mit dem Jeep und mit Hündin Sheila in der Nähe von Penne d`Albigeoise)

Fünf Mittelalterromane (aus der Zeit der Katharerverfolgung) entstanden in den Jahren 2002 – 2009, in denen vor allem die Stadt Carcassonne eine Rolle spielt.

Auch meine Gegenwarts-Thriller sind historisch „angehaucht“
(Hugenotten, Drittes Reich, Cagoten, Ausgrabungen Jerusalem)

Meine Inspirationen hole ich mir auf meinen Reisen: I
Im Jahr 2012 besuchte ich z.B. nach langer Abstinenz wieder einmal Châteaudun, unsere Partnerstadt – und natürlich das benachbarte Chartres mit seiner berühmten gotischen Kathedrale:

In Châteaudun, im romantisch-illuminierten Schlosshof, versetzte mich die Mittelalter-Band Tempradura in die rechte Stimmung zum Weiterschreiben  … (s. mein neuer Roman „TALMI“ … (Seite 310 – Rennes-les-Bains, Das Konzert)

Tandaradei! 🙂

Vorträge, sonstige Veröffentlichungen, in bester Gesellschaft …

(Bitte bei Interesse blauunterlegte Begriffe jeweils anklicken!)

  • Die Katharer
  • Die Scripta Secreta der Katharer
  • Der Glaube an die beste aller Welten
  • Essen und Trinken im Mittelalter.
  • Voltaire und die Affäre Calas, s. a. Deutsche Voltairestiftung, Link: http://www.correspondance-voltaire.de/html/tolerance-k.htm
  • Mitarbeit am Ausstellungskatalog 2017 des Jüdischen Museums in Hohenems/Österreich „Die weibliche Seite Gottes“: Vierge Ouvrante, genannt La trinité, Pyrenäen, Frankreich, Palau del Vidre. (Näheres s. nachstehenden Fotobericht)
  • AKTUELL 2017:
    Sehr gefreut habe ich mich auch über die Bitte des Jüdischen Museums Hohenems/Österreich, am Ausstellungskatalog 2017 „Die weibliche Seite Gottes“ mitzuwirken!
    Es ging im Speziellen um eine besondere Madonna aus Südfrankreich (Palau del Vidre), auf die ich vor längerer Zeit auf meiner Website (hier klicken) aufmerksam gemacht hatte. Das Jüdische Museum Hohenems interessierte sich für diese seltene Figur als Ausstellungsstück, bat mich um Auskunft, worauf der Kontakt nach Palau del Vidre tatsächlich zustande kam. Die wertvolle Figur ist vom 30. April bis 8. Oktober 2017 in Hohenems zu besichtigen.
  • Mein Beitrag (Beschreibung der Vierge Ouvrante, genannt La trinité),  ist auf den Katalogseiten 150 und 151 zu finden.
    (Die Fotos können durch Anklicken vergrößert werden!)

 

 

 

 

 

 

Diverse „Laufbahn“-Fotos und Fotos von Romanschauplätzen

HLK beim Plotten eines neuen Romans (2010)

HLK bei der Recherche in St. Sulpice, Paris:

Ein kleiner Höhepunkt im Jahr 2009, als ich meine erste Auftragsarbeit schrieb: ein Buch zum Spiel, d.h. einen Roman für die CARCASSONNE-Spielereihe. Das Buch wurde zusammen mit dem neuen Spiel in einem sog. „Bundle“ verkauft.

„Carcassonne – Das Schicksalsrad“

Einen ganzen Tag lang verbrachte ich damals in der Druckerei Beck, in Nördlingen, zum einen, um die 35 Paletten mit meinen Büchern zu bestaunen. Ein tolles Erlebnis!

(Auflage 20 000 Stück)

… und zum anderen, um dort am Stück 500 Bücher zu signieren:

Oben: Le Somail am Canal du Midi 2010

In bester Gesellschaft auch mit lieben Kollegen und Kolleginnen auf dem jährlichen Montségur-Autorentreffen in Oberursel:

Und nachstehend speziell mit Nina George, die im Oktober 2016 in Schweinfurt,  in der Buchhandlung Vogel, aus ihrem neuen Roman
„Das Traumbuch“ las:

 

 

 

SCHÖN WAR’S, NINA!

 

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Wer hat Angst vor Maurice Claret?

Es gibt ihn.
Ich kenne ihn seit Jahren.
Ich habe Maurice Claret – so sein Romanname – oft beobachtet.
In Südfrankreich. In Collioure. Heimlich.
Ich hoffe, er hat es nicht bemerkt … 🙂

Nachdem ich auch meine Gegenwartsthriller in Südfrankreich angesiedelt habe (mit französischen, englischen und deutschen Protagonisten), musste es natürlich ein Franzose sein, der vor Ort meine Fälle löst.
Guter Rat war teuer: Der berühmte Hercule Poirot (eigentlich Belgier) zeigte sich zwar interessiert, fühlte sich aber zu alt für die Verbrecherjagd, der Pariser Kommissar Adamsberg winkte gestresst ab, selbst Claude Bocquillon*, der umtriebige schwule Detektiv aus dem südfranzösischen Anduze, war unabkömmlich.

Da erinnerte ich mich an MAURICE CLARET, der mir im Jahr 2004 erstmals in Collioure über den Weg lief, als er dort noch einfacher Brigadier gewesen war.

Lassen wir diejenigen Romanfiguren zu Wort kommen, die Maurice Claret irgendwann und irgendwo kennengelernt haben:

  • FALL 1: „Die Affäre C.“

Collioure 2004, in der Nacht zum Karsamstag: Der schaurige Sanch-Umzug ist vorüber. In höchster Verzweiflung, weil sie ihren Geliebten nicht finden kann, streift die Anwältin Sandrine Feuerbach aus Nürnberg durch die dunklen Gassen der Stadt. Henri ist spurlos verschwunden.
Plötzlich vernimmt sie hinter sich leise Schritte.
Sie dreht sich um:

„Haben Sie mich die ganze Zeit verfolgt oder zufällig hier entdeckt, Brigadier Claret?“
„Ich habe Sie nicht aus den Augen gelassen, seit Sie das Hotel verlassen haben, Madame. Auch wenn wir hier nur eine kleine Gendarmerie sind, so kennen wir doch unsere Pflichten.“
Irgendwie hatte ich den Eindruck, der Mann stünde auf meiner Seite. Aber das wäre mir in dieser Nacht wohl mit jedem Menschen so ergangen, der sich meinethalben auch nur ein kleines bisschen gesorgt hätte …“

Eine spätere Szene:

„Erst am Mittwoch entdeckte ich Claret wieder. Mit einem freundlichen Lächeln kam er in Uniform die sonnige Rue pasteur entlanggeschlendert, nach allen Seiten grüßend. Man sah es: Er war beliebt hier. Und ich wusste sofort, dass es mit seiner Hilfe möglich sein würde, diejenigen ans Messer zu liefern, die hinter allem steckten …“

  • FALL 2: „Blut.Rote.Rosen“

Steffi Conrad, aus Nürnberg – Sandrines beste Freundin – befindet sich sechs Jahre später, also im Jahr 2010, in höchster Not und bittet Maurice Claret (inzwischen zum Kommissar aufgestiegen) um Hilfe. Schauplatz ist Saint-Bertrand-de-Comminges. Steffi erzählt folgendes über den Kommissar:

„Maurice Claret war in Zivil, aber ich erkannte ihn sofort wieder. Das tiefschwarze, millimeterkurz geschnittene Haar, die hohe Stirn, die gutgeschnittene Nase, der energische Mund. Er trat auf mich zu, umarmte mich und schüttelte mir lange die Hand. Ich war wirklich froh, ihn zu sehen und wäre ihm am liebsten um den Hals gefallen …“

 

Eine weitere Szene gegen Ende des Romans:

„Nur nebenbei bemerkt: Jeder Mensch hat Marotten … Selbst Maurice Claret war nicht ohne Spleen. In seinem Kofferraum, das hatte mir Celine Claret (die Frau des Kommissars) im Vertrauen und mit einem Augenzwinkern erzählt, stapelten sich nicht nur glänzende Handschellen, sondern auch jede Menge stahlblaue und schneeweiße frisch gestärkte Button-down-Oberhemden. Ich hatte gelacht, als ich das erfuhr – und wissend genickt. Solcherart stramm, ja geradezu tipptopp aus dem Ei gepellt, hatte ich ihn vor Jahren kennengelernt, an einem ähnlich heißen Tag wie heute, in Port Vendres, einem Nachbarort von Collioure …“

  • FALL 3: „Talmi“

Roman-Kurzbeschreibung: Der Tod ist ein eiliger Gesell … In einem dunklen Bergsee in den Pyrenäen verschwindet ein englischer Schatztaucher. Ein Unglücksfall? Mord? Kommissar Claret schöpft Verdacht, zumal sich die Reisebegleiter des Engländers, zwei Frauen und zwei Männer, die sich lediglich aus dem Internet kennen, seltsam bedeckt halten. Der Polizeipsychologe René Labourd setzt die Befragung in einem nahegelegenen Berghotel fort. Dabei stellt sich heraus, dass seit Tagen eine weitere Person vermisst wird, der Organisator der Reise. Gibt es noch einen Toten? Was verheimlichen die Begleiter des Tauchers?

Ein abgründiger Reise-Psychoroman auf der Spurensuche nach den mysteriösen Cagoten …

 

Was sagt nun der Polizeipsychologe René Labourd über Maurice Claret?

„Clarets dunkle Augen blitzten. Er entsprach nicht dem üblichen Bild eines Kommissars, dazu war er einen Tick zu gutaussehend, doch er galt seit langem als einer der fähigsten und fleißigsten Kriminalisten der Ligue Pyrénées …“

Soviel Lob und noch dazu aus berufenem Kollegen-Munde?

Lassen Sie sich bloß nicht täuschen, liebe Leserinnen und Leser,
lernen Sie Kommissar Claret selbst kennen!


Vielleicht in einer lauen Sommernacht auf der Terrasse – beim gemütlichen Lesen und einem Glas Wein?
Oder aber auf Facebook, wo Claret eine eigene Seite hat: https://www.facebook.com/pages/Helene-L-K%C3%B6ppel-Wer-hat-Angst-vor-Maurice-Claret/189802181183?ref=hl

Nur Mut, niemand fürchtet sich vor Maurice Claret, es sei denn …

À votre santé!

Helene L. Köppel

my castle is my fantasy

 

 

(*Claude Bocquillon: Neu – „Die zehn Plagen“ von Laurent Bach):