„TALMI“ – subtile Spannung!

Jenseits vom Mainstream* ist auch mein dritter SÜDFRANKREICH-thriller „TALMI“ angesiedelt …

 

 

*- was in diesem Fall bedeutet, dass hier kaum Blut vom Messer tropft! 🙂

„TALMI“ ist vielmehr ein abgründiger Reise-Psychoroman –  also Spannung der subtilen Art, wie ich sie selbst mag!

„Und weshalb wieder Frankreich?“, hat mich kürzlich ein Leser gefragt.
Darauf gibt es für mich nur eine Antwort:
„Weil mich dieses Land seit Jahrzehnten  inspiriert!  In Frankreich fühle ich mich wohl, hier fliegen mir meine Romanideen nur so zu. Und das ist ein wunderbares Gefühl …

Kurzbeschreibung:
Der Tod ist ein eiliger Gesell …
In einem dunklen Bergsee in den Pyrenäen verschwindet ein englischer Schatztaucher. Ein Unglücksfall? Mord? Kommissar Claret schöpft Verdacht, zumal sich die Reisebegleiter des Engländers, zwei Frauen und zwei Männer, die sich lediglich aus dem Internet kennen, seltsam bedeckt halten. Der Polizeipsychologe René Labourd setzt die Befragung in einem nahegelegenen Berghotel fort. Dabei stellt sich heraus, dass seit Tagen eine weitere Person vermisst wird, der Organisator der Reise, Lancelot. Gibt es noch einen Toten? Was verheimlichen die Begleiter des Tauchers?

Kleine Leseprobe:
… Die Kirche von Thuret, die stark nach frischer Farbe roch, erwies sich als eine Schatztruhe wundersamer Dinge.

„Ja, da staunen Sie, nicht wahr?“, sagte plötzlich eine dünne Stimme hinter ihrem Rücken. Als sie sich umdrehten, stand der kleine Mann mit der Baskenmütze vor ihnen. Er tippte an seine Kopfbedeckung und verbeugte sich übertrieben.
„Ravaillac“, krächzte er. „Mein Name ist Ravaillac, wie der Mörder von Henri IV., aber weder mit ihm verwandt noch verschwägert!“ Er lachte meckernd über seinen Witz – den er vermutlich nicht zum ersten Mal als „Türöffner“ benutzt hatte. „Soso, Sie sind also die mir avisierte Forschergruppe?“
Alle sahen sich verdutzt an.
„Aber nein, Monsieur“, antwortete Anne-Sophie, „das muss eine Verwechslung sein. Uns hat niemand angekündigt.“
Der Alte schob sein Barett ein Stück nach hinten, kratzte sich am Kopf. Dann fischte er einen Zettel aus der Innentasche seiner Kattunjacke und rückte die randlose Brille zurecht. „Tiens, ich habe es handschriftlich schwarz auf weiß: Eine fünfköpfige Gruppe. Zwei Pkw, einer davon mit Pariser Kennzeichen. Besondere Interessen: Schwarze Madonnen und die Cagoten.“
„Wie bitte?“ Schilchers Stimme klang grob. „Darf ich den Zettel mal sehen?“
Anstandslos übergab ihm der Alte das Schreiben. Schilchers Gesicht färbte sich beim Lesen dunkel. Mit zusammengezogenen Brauen reichte er den Wisch Anne-Sophie weiter. „Kannst du mit dieser Handschrift was anfangen?“
Sie las, schüttelte den Kopf. „Kam die Nachricht mit der Post, Monsieur?“
Der Alte verneinte. „Ein junger Mann hat sie heute morgen in meinen Briefkasten gesteckt. Ein brauner Umschlag, an mich persönlich adressiert. Kein Absender. Ich habe den Vorgang vom Küchenfenster aus beobachtet.“
„Lancelot?“, fragte Lisa aufgeregt. „Leute, na klar, das muss Lancelot gewesen sein. Vielleicht ist er uns entgegengefahren. Damit sind wir sehr wohl die Richtigen!“
„Aber ja“, meinte daraufhin auch Nigel Scott. „Rätsel gelöst. Wissen Sie, Monsieur, eigentlich wollten wir unseren Freund erst in Toulouse treffen.“
„Wie sah der junge Mann denn aus?“, fragte Anne-Sophie in gereiztem Tonfall, eine kleine, verstörende Falte zwischen ihren Brauen.
Ravaillac gab sich Mühe, den Boten zu beschreiben, aber es kam nichts dabei heraus, schon gar keine Ähnlichkeit mit Lancelot …

***

„TALMI“ umfasst 466 Printseiten, ist auf Amazon als E-book (3.99 Euro) und als Taschenbuch erhältlich (15.99 Euro).

Viel Vergnügen beim Lesen!


Jeder Roman ist in sich abgeschlossen!

 

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